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Wer Hat Das Sagen? Amt, Anspruch Und Wirklichkeit. Der Dienst in Der Kirche Aus Orthodoxer Sicht Christos-Athenagoras Ziliaskopoulos

Wer Hat Das Sagen? Amt, Anspruch Und Wirklichkeit. Der Dienst in Der Kirche Aus Orthodoxer Sicht

Christos-Athenagoras Ziliaskopoulos

Published August 21st 2013
ISBN : 9783656484387
Paperback
20 pages
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 About the Book 

Fachbuch aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Theologie - Systematische Theologie, Note: -,, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff, Amt scheint orthodoxen Christen eher fremd und ihrem Kirchenverstandnis unpassend. Man kennt lediglich den BegriffMoreFachbuch aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Theologie - Systematische Theologie, Note: -,, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff, Amt scheint orthodoxen Christen eher fremd und ihrem Kirchenverstandnis unpassend. Man kennt lediglich den Begriff des, Amtsdienstes. Eine kirchliche Aufgabe wird eher als, Diakonia, d.h. als Dienst verstanden und entsprechend gelebt. Damit ist Diakonia unmittelbar mit der Ecclesia, der Kirche und ihren Mysterien, ihren sakramentalen Handlungen verbunden, die Ausdruck der Gnade Gottes sind, und bedarf einer Weihe oder eines Segens durch einen rechtmassigen Bischof. Die Kirche ist die gelebte Gemeinschaft und das Ziel der Kirche ist die Einheit alles Menschlichen mit Gott. Sie ist der Leib Christi, der aus allen Glaubigen in Christus besteht, diejenigen, die an der ersten Auferstehung teilnehmen und die Kommende erwarten. Sie ist zusammengesetzt aus den Lebenden, die auf der Erde streiten und aus den Verstorbenen, die in der Herrlichkeit Gottes triumphiert haben. Die Einheit aller Menschen in der Kirche findet, so die Orthodoxe Bischofskonferenz in Deutschland, ihren, hochsten Ausdruck in das Mysterion der Eucharistie. In ihm werden die Glaubigen, indem sie den Leib und das Blut Christi empfangen, durch die wandelnde Kraft des Heiligen Geistes zu einem einzigen Leib zusammen gefugt. Aus der Eucharistie entspringt nach orthodoxem Verstandnis jede pastorale Tatigkeit in der Kirche, da es keine Trennung zwischen dem Mysterion des Altars und dem Dienst am Nachsten geben darf. Liturgie und Seelsorge, Wahrheit und Liebe sind also zusammen zu denken und von einander nicht zu trennen.